Dein Gehirn

Die 12 Hirnnerven

1. Der erste Nerv ist der Riechnerv.

Er sorgt dafür, dass wir Gerüche wahrnehmen können. Dem Riechnerv haben wir es zu verdanken, dass wir den schönen Geruch einer Blume riechen können. Leider haben wir dem Riechnerv ebenfalls zu verdanken, dass wir unangenehme Gerüche wie beispielsweise faule Eier, riechen können. Ist der Riechnerv geschädigt, können wir also nicht mehr riechen.

Riechnerv

2. Der zweite Nerv ist der Sehnerv.

Dieser sorgt dafür, dass wir Reize sehen können. Z.B., dass wir unsere Freunde sehen, den Nachbarn aber auch uns selbst sehen können. Wenn der Sehnerv geschädigt ist verlieren wir unser Augenlicht. Das bedeutet wir sehen entweder sehr schlecht oder gar nicht mehr.

Sehnerv

3.,4. und 6. der Augenbewegungsnerv ist gleich drei Mal vertreten.

Alle drei Nerven sorgen dafür, dass wir unsere Augen bewegen und rollen können. Bei einer Verletzung des Augenbewegungsnervs kommt es häufig zu einer Lähmung. Das bedeutet, dass ein oder beide Augen nur eingeschränkt beweglich sind

Augenbewegung

5. und 7. der Gesichtsnerv ist zwei Mal vertreten.

Zum einen ist er für den Gesichtsbereich also zum Beispiel für das Kauen verantwortlich und zum anderen steuert er die Mimik. Ohne den Gesichtsnerv könnten wir also keine Grimassen ziehen!

Gesichtsnerv

8. der achte Nerv ist der Hör- und Gleichgewichtsnerv.

Er sorgt dafür, dass wir akustische Reize hören können. Akustische Reize sind beispielsweise der Gesang von Vögeln oder das Bellen eines Hundes. Aber auch die Stimme Deiner Eltern, wenn sie Dich zum Essen rufen. Der Gleichgewichtsnerv hilft uns geradeaus zu gehen und sorgt dafür, dass wir nicht umfallen.

Gleichgewicht

9. der Zungen- Rachennerv hat ebenfalls wie alle anderen Nerven eine wichtige Rolle.

Er sorgt dafür, dass wir die Nahrung die wir zu uns nehmen auch runter schlucken können. Dies ist ein besonders wichtiger Nerv, da wir unsere Nahrung ohne den Zungen- und Rachennerv nicht essen könnten.

Zungen- Rachennerv

10. Parasympathikus.

Dieser Nerv steuert fast alle inneren Organe des Menschen. Grob gesagt sorgt er dafür, dass wir uns in ruhigen Situationen entspannen können und unsere Organe nicht überlastet werden. Er steuert unter anderem unseren Darm und hilft dabei die Verdauung anzuregen. Wenn der Parasympatikus geschädigt ist kann es zu Muskelverspannungen oder Übelkeit kommen.

Parasympathikus, Entspannungsnerv

11. der Hals- und Kopfnerv steuert die Kopfdrehung und die Schulterhebung

Ohne diesen Nerv könnten wir also nicht nach rechts und links schauen, um zu überprüfen ob die Straße frei ist, bevor wir diese überqueren. Ebenso könnten wir unsere Schulter nicht anheben

Gesichtsfeld

12. der letzte Hirnnerv ist der Unterzungennerv

Er sorgt dafür, dass wir unsere Zunge bewegen können. Dies ist vor allem wichtig, wenn wir essen. Die Zunge sorgt dafür, dass die Nahrung im Mund zu den Zähnen geschoben wird und somit gekaut werden kann.

Unterzungennerv